Produktion (MES)
Wann reicht Excel für die Produktionsverfolgung nicht mehr aus?
Sieben Warnsignale für Risiken bei Fertigungsaufträgen, Bestand, Qualität und Produktionsreporting.

Excel kann für einen kleinen Produktionsbereich ein sinnvoller Startpunkt sein. Kritisch wird es, wenn die Tabelle selbst zum operativen System wird und mehrere Kopien, verspätete Aktualisierungen oder unklare Verantwortung entstehen.
Wann Excel weiterhin ausreicht
Eine Tabelle kann genügen, wenn der Prozess überschaubar ist, eine Person die Daten verantwortet und Entscheidungen keinen aktuellen Status aus der Fertigung benötigen.
Sieben Anzeichen für die Grenze
Nicht die Zeilenzahl entscheidet, sondern die Zuverlässigkeit des Informationsflusses.
- Ein Fertigungsauftrag existiert in mehreren Dateien.
- Der Status muss telefonisch erfragt werden.
- Soll und Ist werden zu spät verglichen.
- Bestands- und Produktionsdaten weichen ab.
- Ausschuss und Qualität sind nicht rückverfolgbar.
- Dateiberechtigungen passen nicht zu den Rollen.
- Reporting wird zu einem eigenen manuellen Prozess.
Liegt es an Excel oder am Prozess?
Neue Software repariert keinen undefinierten Ablauf. Zuerst müssen Erstellung, Aktualisierung, Verantwortung und Freigabe von Ausnahmen geklärt werden.
Den Übergang kontrolliert planen
Beginnen Sie mit der heute verzögerten Entscheidung, ordnen Sie Datenquellen und Verantwortliche zu und wählen Sie einen sichtbaren Engpass für den Pilotumfang.
- Entscheidung und Erfolgskriterium definieren.
- Datenquellen und Eigentümer bestimmen.
- Pilotumfang klein halten.
- Parallel prüfen, bevor Excel abgelöst wird.
Standardprodukt oder individuelle Produktionssoftware?
Standardsoftware passt zu üblichen Abläufen. Eine Individuallösung ist sinnvoll, wenn Prozess, Integration oder Nutzerführung tatsächlich betriebsspezifisch sind.
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